Aminosäuren

Bei den Aminosäuren handelt es sich um Bestandteile von Proteinen. Es gibt 22 bekannte Aminosäuren des Körpers, von denen 8 Arten den lebensnotwendigen essentiellen Aminosäuren (EAA's) zugeordnet werden. Der Körper kann diese, im Vergleich zu den so genannten semi-essentiellen Aminosäuren, nicht selber herstellen. Daher ist eine Zufuhr über die Nahrung notwendig. Der Organismus benötigt die BCAA's, die verzweigtkettigen Aminosäuren, zum Stabilisieren von fast allen Aufbau- und Energieprozessen. Im Gegensatz zu Proteinen haben Aminosäuren den Vorteil, dass diese bereits aufgespalten sind, wodurch sie schneller in den Blutkreislauf gelangen.

Aminosäuren - die wichtigen Bausteine unseres Körpers

Durch Proteine wird bekanntermaßen imposante Muskelmasse aufgebaut. Aminosäuren hingegen sind das Baumaterial, aus welchem die Proteine zusammengesetzt sind. Peptide wiederum sind aus mehreren Aminosäuren zusammengesetzte Bauelemente, die jedoch noch kein komplettes Protein ergeben. Daher sind im Bereich der Sportnahrung nicht nur die ganzen Proteine, sondern ebenso einzelne Aminosäuren und bestimmte Peptide sehr wichtig. Sportnahrung auf der Basis von reinen Aminosäuren, speziellen Aminosäurenketten und diversen Peptiden ermöglichen eine sehr gezielte Supplementierung, die zudem akkurat dosiert werden kann. Mit herkömmlichen Protein-Präparaten ist dies nicht möglich. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Sportler, welche Aminosäure-Supplements einnehmen, keine Protein-Shakes verzehren sollten. Nur eine ideale Kombination aus einzelnen Aminosäuren, ganzen Proteinen sowie Peptiden gewährleistet eine optimale Versorgung mit allen Bausteinen, um einen beachtlichen Muskelzuwachs zu erzielen.

Wissenswertes über Aminosäuren

Die Zahl der verschiedensten Aminosäuren ist enorm, für den Menschen jedoch sind nur die 22 bekannten, essentiellen Aminosäuren wichtig. Einige davon bildet der Körper selber, andere hingegen müssen über die Nahrung und über spezielle Sportnahrung zugeführt werden. Es gibt auch noch Aminosäuren, welche vom Körper zwar selbst produziert werden können, allerdings deckt die endogene Produktion meist nicht den Bedarf von Sportlern, da dieser stark erhöht ist. Aus diesem Grund wird zur Supplementierung geraten. Diese Aminosäuren werden als "semiessenziell" bezeichnet. Erwähnt werden muss, dass auch Sportnahrung erhältlich ist, welche in der Lage ist, den Körper dabei zu unterstützen, semiessenzielle Aminosäuren zu bilden. Ale Aminosäurearten dienen dem Ziel, beim Aufbau von Muskelmasse zu helfen. Aminosäuren sind jedoch viel mehr als nur ein reiner Baustoff, denn sie erfüllen viele weitere wichtige Aufgaben, beispielsweise die erhöhte Ausschüttung von körpereigenen Wachstumshormonen, was wiederum zum verstärkten Muskelzuwachs führt.

Die 22 Aminosäurearten

Es gibt acht essenzielle Aminosäuren, welche dem Körper über die Nahrung und zusätzlich als Sportnahrung zugeführt werden müssen: L-Isoleucin, L-Valin, L-Leucin, L-Lysin, L-Phenylalanin, L-Methionin, L-Threonin sowie L-Tryptophan. Bei der Sportnahrung für Bodybuilder spielen dabei die verzweigtkettigen Aminosäuren L-Valin, L-Isoleucin und L-Leucin eine sehr wichtige Rolle. Eine Supplementierung, die aus diesen drei Aminosäuren kombiniert sind, führt natürlich auch bei anderen Sportarten zum Erfolg, beispielsweise Triathlon, Marathon, Leichtathletik oder Mannschaftssport. Ein perfektes Mischverhältnis bietet eine Kombination aus zwei wertvollen Teilen L-Leucin zu je einem Teil L-Valin sowie L-Isoleucin. BCAAs sind bei allen Sportlern, insbesondere bei Bodybuildern, sehr beliebt. Einer der Gründe hierfür ist, dass der Körper daraus L-Glutamin bilden kann. Dabei handelt es sich um die ebenso extrem wichtige Aminosäure L-Glutamin. Die zehn nicht-essenziellen Aminosäuren, welche der Körper selbst herstellen kann, sind L-Asparagin, L-Alanin, L-Aspartat, L-Glutamin, L-Glutamat, L-Prolin, L-Serin, L-Ornithin, L-Glydin und L-Glycin. Diese Gruppe setzt sich aus L-Arginin, L-Histidin, L-Cystein und L-Tyrosin zusammen.

Sportnahrung aus reinen Aminosäuren

Mittlerweile können dank der modernen Herstellungsverfahren einzelne Aminosäuren isoliert werden, damit die Sportnahrung gezielt ergänzt werden kann oder bei Bedarf auch reine Aminosäurepräparate angeboten werden können. Reine Aminosäurepräparate haben den Vorteil, dass der Körper die Aminosäuren schneller absorbiert und eine perfekt abgestimmte Dosierung möglich ist. Um jedoch eine dauerhafte optimale Grundversorgung mit sämtlichen wichtigen Aminosäuren zu gewährleisten, sollten Sportler nicht nur reine Aminosäureprodukte wählen, sondern zudem Produkte mit einem hohen Proteingehalt.

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